Kurz, prägnant, wahr

Die Süderelbe-Blitzmeisterschaft gewann HR zum...wieviele Male sind es schon? Egal. So spart man sich einen neuen Pokal. Kurios: In einer Partie übersah HR, daß er ein nettes Scheinopfer mit Bauerngewinn anbringen konnte. Im nächsten Zug ging es schon nicht mehr und er ärgerte sich die Platze - bis in seiner Partie gegen Hawellek fast die gleiche Stellung vorkam. (Auf flehentliches Winseln des Opfers hin verzichtet HR auf den Abdruck der Partie.)

Schnipsel

Tabelle und Foto - exklusiv für INTELSCHACH
Pl.NameVer.1234567891011Punkte
1.Hauke Reddmann Wbgx111111111110
2.Jeronimo Hawellek Mat0x1011111118
3.Michael Hohlbein Mat00x11½½11117
4.Jens Diekmann Mat010x11001116
5.Klaus-Jürgen HerlanMat0000x1111116
6.Matthias Murra Fbk00½00x1½1115
7.Bernd Hauck Fbk00½100x1011
8.Martin Holst Dia00010½0x101
9.Deniz Ersoy Wbg00000010x113
10.Sergej Kuldin Wbg000000010x½
11.Christoph Rammé Mat000000000½x½

Der Sieger

Dähnepokal

Alle Jahre wieder

...versucht HR sein Glück. Und wie das Christkind verteilt er Geschenke an seine Gegner. Zweimal mußte er ins Blitzmatch, was er ohne große Mühen gewann, aber im Halbfinale war Ende. Hohn des Schicksals: Ruft doch der Turnierleiter an und fragt, ob HR nicht für Hamburg auf Bundesebene starten wolle, da sein Bezwinger keine Zeit hätte. HR leider auch nicht...er spielt die HEM-Liga mit... weil er (HEM-Vorqualifikation!) nicht im Dähnepokal gewonnen hat. Und jetzt alle: Soyyyy una perdidooooor...

Weiß: HR . . . . . Schwarz: Hermann
1.d4 Sf6 2.Lg5 d5 3.Lxf6 gxf6 4.Sd2 Lh6 5.e3 Dd6 6.c4 f5 7.g3 dxc4 8.Lxc4 Sc6 9.Sgf3 Le6 10.Ld3 (Genauer war 10.Lb5) 10....0-0-0 11.0-0 f4 (Ein gefährliches Bauernopfer, aber HR nimmt im Vertrauen auf seine Abwehrkräfte erstmal alles mit.) 12.Se4 Dd5 13.gxf4 Lh3 14.Te1 Sb4 15.Lb1 Thg8+ 16.Sg3 Lg4 17.Kg2 (Ätsch, alles gedeckt!) 17....De6 18.Dd2 Sd5 19.Se5 Lh3+ 20.Kh1 Sf6 21.De2 Lxf4 (Hoppla! Schwarz ergreift die letzte Gelegenheit zum Terror, bevor Weiß sich konsolidiert.) 22.exf4 Txd4 23.Lc2 Dd5+ 24.Df3 Dxf3+ 25.Sxf3 Txf4 26.Sg1 Txf2 (Die Stellung ist unklar wie nur etwas, und es ist abzusehen, daß Weiß zum Schluß auf zwei blanken Springern sitzenbleibt. Daher einigte man sich auf beiderseitige Angst und:) remis

Weiß: HR . . . . . Schwarz: Grote
1.d4 Sf6 2.Lg5 c5 3.dxc5 Da5+ 4.Dd2 Dxc5 5.Sc3 b6 6.e4 Lb7 7.Ld3 d6 8.Sf3 Sbd7 9.0-0 e6 10.Tfe1 Le7 11.Lb5 (11.e5 Sxe5 12.Sxe5 dxe5 13.Lb5+ Kf8 überzeugt nicht) 11....a6 12.Lxd7+ Sxd7 13.Lxe7 Kxe7 14.Tad1 Thd8 (Wenn der König erstmal abgehauen ist, hat Weiß das schlechtere Endspiel. Daher schmiedet HR das Eigentor, solange es heiß ist:) 15.Sa4 Dc6 16.Db4 a5 17.Da3 b5 18.e5 Sxe5 19.Txe5 b4 (Ach, nicht 19....bxa4? Mist auch.) aufgegeben

HR

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